Ganztagesveranstaltung vom 2. September 2010
Am 2. September trafen sich 27 Teilnehmer zur Ganztagesveranstaltung der Fachsektion Landschaft.
Mit dem Car ging es nach Frutigen, wo wir das Tropenhaus Frutigen besuchten. In einer interessanten Führung wurden uns die erneuerbaren Energien, die Störzucht und der Anbau von tropischen Nutzpflanzen näher gebracht.
Für das Mittagessen verlegten wir uns nach Faulensee wo wir auf der Seeterrasse das gute Essen und die Sonne geniessen konnten.
Eine Führung in den St. Beautshöhlen führte uns ca. einen Kilometer in den Berg und offenbarte uns unterirdischen Bäche und Seen sowie unzählige Tropfsteinskulpturen.
Text: Thomas Huggler
Gärtnerkollege und «Blumenweltmeister» Hansruedi Thommen im Fernsehen
SF DRS Donnerstag, 7.10.2010 -22:20 -Aeschbacher - Glanzpunkte
Hansruedi Thommen räumt mit seiner Blumenpracht höchstdotierte Preise ab. So viele Medaillen wie der Möhliner Gärtnermeister hat sonst keiner an deutschen Gartenschauen eingeheimst. Thommen ist ein Querdenker, verfolgt in der Pflanzenzucht konsequent seine eigenen Ideen und vertraut dem Bauchgefühl - oft von neidischen Blicken beobachtet. Bei «Aeschbacher» redet der Mann mit dem dunkelgrünen Daumen denn auch keineswegs durch die Blume.
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Lehrabschlussfeier der aargauischen Gärtner 2010

- Der neue Präsident des Aargauischen Gärtnermeisterverbandes (AGMV) Manuel Eichenberger, Gränichen

- Beni Egloff, Kloster Wettingen, mit Sepp Schibli als 'Götti', mit der Rekord-Note von 5.9; Nicolas Ilg, Haas Gartenbau, 5.4 und Sandrine Jungen, Lanz AG, 5.4 (von rechts nach links) waren die besten an der Lehrabschlussprüfung der Landschaftsgärtner

- Zierpflanzengärtnerinnen mit den Bestnoten 5.3 - 5.8

- Erfolgreiche Landschaftsgärtner

- Die jungen ZierpflanzengärtnerInnen der LAP 2010
Am 6. Juli 2010 war es wieder soweit: Die JunggärtnerInnen durften sich feiern lassen!
Der neue Präsident des Aargauischen Gärtnermeisterverbandes Manuel Eichenberger aus Gränichen freute sich, dass er trotz WM-Spiels eine grosse Zahl Eltern, Verwandte, Freunde, Lehrmeistern, Lehrer und Experten im blumig geschmückten Kronensaal Lenzburg willkommen heissen durfte.
Als Gäste begrüsste er den kantonalen Berufsinspektor Albert Fuchs, Brigitte Vogel von der Gartenbauschule Niederlenz, Herrn Suter von Creabeton und Herrn Ruch von der Firma Fuhrer+Bachmann als Sponsoren sowie die Vertreter Presse.
Zum Erfolg führt keine Rolltreppe, man muss sich diesen Stufe für Stufe erklimmen. Der Präsident erinnerte daran, dass der Weg zum Podest stets über eine Treppe führt, die manchmal steil oder mit fehlenden oder knarrenden Tritten versehen sein könne. Beobachtet und unterstützt von Eltern, Freunden, Lehrern und Lehrbetrieben wurden aus anfangs unsicheren, manchmal ängstlichen 'Stiften' selbstbewusste, von körperlicher Arbeit geprägte junge Gärtner. Sie dürfen sich nun ein erstes Mal umdrehen, um auf die vielen gemeisterten Treppenstufen mit Stolz zurückzublicken.
'Die meisten Menschen sind bereit zu lernen, aber nur die wenigsten sich belehren zu lassen' (Winston Churchill). Mit diesem Zitat will Manuel Eichenberger die Junggärtner auffordern, sich in unserm gefragten Beruf mit den guten und interessanten Bildungsmöglichkeiten weiter zu entwickeln. Ihre Fähigkeit mit dem erfolgreichen Ablegen der Prüfung hätten sie bewiesen, nun sollten sie auch voneinander lernen, sich für ihren Berufsstand einsetzen und nicht vergessen, der einen oder andern Person zu danken, welche sie auf ihrem Weg hierher begleitet hat. Mit einem Zitat von Benjamin Franklin schliesst der Präsident seine Ansprache: 'Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen.' Viel Erfolg, Ausdauer und Glück wünscht er seinen neuen Berufskolleginnen und Kollegen.
Albert Fuchs, als Berufsinspektor der gewerblichen Berufe tätig, trat vor und gratulierte den Junggärtnern, die mit ihrem Abschluss die Profilizenz als Gärtner in der Hand hielten. Um Erfolg zu haben, brauche es einige Zutaten: eine eigene Meinung vertreten können, vernünftige Ebenen in seinem Handeln im Blick haben, ein Netzwerk von Beziehungen sowie Einsatz im Gesellschaftsleben. Er würdigte den abtretenden Lehrlingsobmann Toni Möckel für seine geleisteten Dienste und schenkte ihm seine 'grosse Liebe', ein Citroen-Modell.
Nach der rassigen Vorspeise und dem Hauptgang bedankte sich Claude Perrinjaquet bei Toni Möckel für seine Arbeit als Lehrlingsobmann und überreichte ihm im Namen des Verbandes ein Geschenk und Blumen.
Toni Möckel seinerseits bedankte sich im Namen der ganzen Gärtnerschaft bei Albert Fuchs, der sein Amt als Berufsinspektor nach 26 Jahren niederlegt. Er sei kein 'typischer' Beamter gewesen, sondern ein Mensch, mit dem man viele Probleme zusammen gut gelöst habe, kollegial war, die gleiche Sprache gesprochen und viel fachliches Verständnis gezeigt habe.
Claude Perrinjaquet gratulierte den Absolventen der Anlehre, welche mit einem Augenschein durch einen Experten abgeschlossen wurde.
Vorneweg bedankte sich der Lehrlingsobmann bei folgenden Firmen für deren grosszügige Unterstützung (etliches Material, Auf-/ Abräumarbeiten): Creabeton, Fuhrer+Bachmann, Leureko AG, Landi Hendschiken, Firma Fenaco, Rainer Heggli Gartenbau und Firma Schwarz Garten-Center Weber Kirchdorf.
Von 31 Prüflingen bei den Zierpflanzengärtnern haben 27 bestanden. Mit Blumen und einem Präsent wurden die hervorragenden Leistungen dieser Absolventen geehrt: Corinne Zollinger, Gärtnerei Leuenberger AG, 5.4; Melanie Rathgeb, Gartenbauschule Niederlenz, 5.4; Daniela Amhof, Gärtnerei Waldispühl, 5.5; Andrea Odermatt, Lägere Blueme + Pflanze, 5.5; Jasmin Wiederkehr, Huber Gärtnerei, 5.5; Saskia Thommen, Gartenbauschule Niederlenz, 5.7; Tanya van der Laan, Gartenbauschule Niederlenz, 5.8.
Bei den Landschaftern durften 71 (von 80 angemeldeten) ihr Diplom entgegen nehmen. Auch hier wurden ausserordentliche Leistungen mit Blumen und Geschenken belohnt. Beni Egloff, Kloster Wettingen, mit Sepp Schibli als 'Götti', mit der Rekord-Note von 5.9; Nicolas Ilg, Haas Gartenbau, 5.4 und Sandrine Jungen, Lanz AG, 5.4 waren die besten an der Lehrabschlussprüfung.
Mit viel Applaus entliessen die Anwesenden die jungen Gärtnerinnen und Gärtner in ihr zukünftiges Berufsleben. Die Gästeschar löste sich nach dem erfrischend-feinen Dessert, fröhlichem Geplauder und etlichem Händeschütteln auf.
Sara Berner, Küttigen
Klausurtagung des Vorstandes
Der Vorstand des Gärtnermeisterverband des Kantons Aargau führte am 4. und 5. Mai eine Klausurtagung im Seminarhotel in Nottwil durch. Der neue Vorstand hat sich über aktuelle Themen besprochen und zukünftige Projekte bearbeitet.
Am ersten Halbtag diskutierten wir über die neue Strategie von Jardin Suisse und über deren Folgen und die mögliche Umsetzung in der unserer Regionalsektion. Wir erstellten einen Fragenkatalog, welchen wir an den Zentralpräsidenten richten wollten. Olivier Mark besuchte uns am späten Nachmittag und wir erlebten eine spannende Diskussion. Unser Zentralpräsident setzt sich für uns Gärtner ein und ist bestrebt, mit seinem Vorstand die anstehenden Projekte umzusetzen. Wir nutzten die Gelegenheit, um unsere Fragen an den Präsidenten zu stellen und erhielten fundierte Antworten. Ein gemeinsames Nachtessen und die anschliessende Auswertung der Diskussion schlossen den ersten Tag ab.
Der zweite Tag startete mit dem gemeinsamen Morgenessen um 07 00, Gärtner sind in der Saison bekanntlich Frühaufsteher. Im ersten Traktandum stand das Erscheinungsbild des AGMV im Mittelpunkt. Unser Logo hat eine Überarbeitung nötig und wir möchten die Exponenten des Kantonalverbandes an Anlässen in einem identischen Kleidungstück auftreten lassen. Der Vorstand diskutierte intensiv über die Vor- und Nachteile eines überabeiteten Logos, Entscheide wird jedoch die Generalversammlung fällen.
Um die von der Diskussion erhitzten Gemüter zu kühlen, fuhren wir zu einer Probelektion Golf in den nahen Golfpark Oberkirch. Unter fachkundiger Anleitung übten wir auf der Driving Range unsere Bälle in den Bereich der 50 m Marke zu schiessen. Der zweite Teil bestand im bespielen des ersten Lochs, über die erreichten Resultate schweigt des Schreibers Höflichkeit.
Nach dem Mittagessen arbeiteten wir konzentriert weiter. Der Aus- bzw. Aufbau unserer Verbandssoftware, die zukünftige Durchführung der Überbetrieblichen Kurse und sowie die Vorbereitungskurse auf die Berufsprüfungen waren die Traktanden. An der Schlussauswertung gegen 17 00 Uhr erstellten wir eine umfassende Pendenzenliste. Das Abtragen diese Pendenzen wird unsere Aufgabe während der laufenden Amtszeit sein und wir sind alle überzeugt, mit dieser Klausursitzung eine gute Ausgangslage für die Vorstandstätigkeit zu haben.
Ausscheidung Berufsmeisterschaft 2010
Der Gärtnermeisterverband des Kantons Aargau führte am 15.4.2010 anlässlich der Messe Bauen, Wohnen + Garten im Tägerhard Wettingen die Auswahl zu Berufsmeisterschaft durch.
Die jungen Berufsleute haben sich einen spannenden und hochstehenden Wettkampf geleistet. Teamarbeit, Arbeitsvorbereitung und handwerkliches Geschick war für die Entscheidung massgebend. Die Arbeiten wurden durch ein Expertenteamm angeführt durch Kurt Gerhard verglichen und bewertet. Das hohe Niveau der geleisteten Arbeit beeindruckte die Gäste und Experten. Bei der abschliessenden Bewertung waren Zehntelspunkte entscheidend. Hier die Rangliste:
Teilnehmer:
Platz 1 Jürg Umbricht, Untersiggenthal und Marco Steinlechner Birmenstorf
Platz 2 Yannick Zimmermann, Magden und Mario Freiermuth Zeinigen
Platz 3 Marcel Welti, Frick und Benjamin Kaczor Rheinfelden
Platz 4 Patrick Betschart, Beinwil und Jules Frey Rheinfelden
Platz 5 Sabrina Richner, Rupperswil und Urs Zubler Hunzenschwil
Die Gewinner des ersten und zweiten Platz der kantonalen Berufsmeisterschaft werden Ende Juni den Kanton an der Schweizermeisterschaft anlässlich der Oeschberg Gartenbauausstellung, öga, vertreten. Der Gärtnermeisterverband des Kantons Aargau hofft natürlich auf eine Spitzenplatzierung im nationalen Berufswettkampf.
Generalversammlung vom 4. März 2010 mit Präsidentenwechsel
Der Gärtnermeisterverband des Kantons Aargau ist mit 251 Mitgliedern einer der grössten Unternehmerverbände im Kanton Aargau und auch die zweitgrösste Regionalsektion im Dachverband JardinSuisse. Am vergangenen Donnerstag, dem 4. März 2010, übergab der langjährige Präsident Peter Huber, Waldhäusern, nach 12 Jahren im Vorstand, das Präsidium an Manuel Eichenberger, Gränichen.
Gewohnt souverän führte Peter Huber die Mitglieder durch die von ihm zum letzten Mal geleitete Generalversammlung. Fast die Hälfte der Mitglieder war im Saal des Dachtheaters im Kloster Muri erschienen. Die Rechnung des Verbandes schloss, nachdem im Vorjahr der Mitgliederbeitrag gesenkt wurde, mit einem kleinen Defizit ab. Der Verband verfolgt die Politik, den Mitgliederbeitrag immer dem aktuellen Budget anzupassen. Um ein ausgeglichenes Budget 2010 zu erhalten, wurde von der Versammlung einer Erhöhung ohne Gegenstimme zugestimmt. Der Vorstand hat im vergangenen Jahr ein Akquisitionsprogramm für neue Mitglieder umgesetzt und damit zwölf ordentliche und zwei Gönnermitglieder hinzugewonnen.
Peter Huber wurde mit einem Gärtner-Rapp von seinem Vorstandskollegen Toni Möckel verabschiedet, alle Personen im Saal klatschten den Rhythmus dazu. Ebenfalls nach 12 Jahren Vorstandstätigkeit trat Toni Möckel zurück. Er betreute als Lehrlingsobmann rund 140 Gärtnerlehrlinge pro Jahrgang. Toni Möckel wurde im Vorstand von Claude Perrinjaquet, Menziken, ersetzt. Der neu gewählte Präsident Manuel Eichenberger ist Geschäftsführer und Inhaber der Knechtli Gartenbau AG in Schöftland. Er versprach in seiner Antrittsrede, den eingeschlagenen Kurs seines Vorgängers weiterzugehen und sich, zusammen mit seinen Vorstandskollegen, mit allen Kräften für die Gärtnerbranche einzusetzen.
Carlo Vercelli, Geschäftsführer von JardinSuisse, informierte die Anwesenden über die Geschäfte im Schweizerischen Verband. So wurde unter anderem über die Top(f) of Switzerland-Aktion und die in Kürze anstehende Giardina in Zürich orientiert.
Die Ehrung als Freimitglieder durften dieses Jahr Eugen Aeschbach aus Brugg und Otti Lehmann aus Meisterschwanden entgegen nehmen.
Die anschliessend an die GV organisierte Klosterführung beeindruckte die Gärtnerschar tief, haben doch viele diesem Kulturdenkmal im Aargau das erste Mal einen Besuch abgestattet.
Das sehr feine Nachtessen im Restaurant Ochsen rundete den gelungenen Gärtnertag in Muri ab.






